Nach zwei Jahren der Wartezeit ist der Eiffage Millau-Viadukt-Lauf an diesem Sonntag, dem 13. September, nach Aveyron zurückgekehrt – für seine 8. Ausgabe. Etwa 10.000 Läufer, die 64 Nationalitäten vertreten, gingen bei einem Wettkampf an den Start, der als einzigartig beschrieben wird: Als Kulisse dient eines der emblematischsten Bauwerke Frankreichs.
Das Lauf-Format stellt die Höhe und die Distanzen auf dem Viadukt in den Mittelpunkt. Die Strecke weist 23,7 km und 390 m positiven Höhenunterschied aus, darunter insbesondere eine 4,92 km lange Hin- und Rückstrecke auf dem Fahrbahnträger, der 270 m über dem Tarn liegt. Das Viadukt wurde ausnahmsweise für den Verkehr gesperrt und bot so ein Erlebnis, das auf das Gefühl ausgerichtet ist, über dem Abgrund zu laufen.
Den Gesamtsieg bei den Männern holte sich Goulwen Kerneguez in 1h18’12’’, für ein Rennen, das in Millau ausgetragen wurde – dort ist er seit 2019 ansässig. Die Quelle präzisiert, dass er unter anderem letztes Jahr die 100 km von Millau gewonnen hatte und bei der vorherigen Ausgabe als 7. im Gesamtklassement ins Ziel gekommen war. Hussein Khangui (1h19’32’’) und Corentin Causse (1h20’47’’) komplettieren das Podium.
Für die außergewöhnliche Sperrung des Bereichs kam zudem ein umfangreiches Einsatzkonzept zum Tragen. Laut Quelle waren 1.845 bei Eiffage registrierte Mitarbeitende im Einsatz, gegenüber 622 im Jahr 2022, außerdem mehr als 600 Volunteers, darunter 55 im VTT-Modus, um die Strecke zu überwachen. Zudem erinnert sie daran, dass es sich um den einzigen Lauf in Frankreich handelt, der von einer ministeriellen Genehmigung profitiert, um es den Läufern zu ermöglichen, eine Autobahn zu befahren.