Eine Läuferin erzählt, dass sie vor ein paar Wochen in einem Kunstkurs war, zusammen mit einer Gruppe von Menschen, und dass die Gespräche bis weit nach Mitternacht in dem Foto- und Dunkelkammer-Atelier dauerten.
In den Monaten, in denen sie nach einer OP wegen Krücken auf Hilfe angewiesen war, hat sie in der Kunst einen Ausgleich gefunden – „indem sie sich“ auf dem Weg bewegt hat, den sie river road nennt.
Danach erklärt sie die Technik des Cyanotyps: Ein Trägermaterial mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichten, mit einem Negativ oder einem Gegenstand dem Licht aussetzen und anschließend spülen, um ein blaues Bild zu erhalten.
Zum Schluss stellt sie den Leserinnen und Lesern eine Frage: Was sagt man und was macht man gern, wenn man gerade nicht läuft?